Ein Augenmerk auf Zupfinstrumente

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Das Kirchhellener Gymnasium stecke nach dem Weggang eines Musiklehrers in diesem Bereich in einer Umbruchphase, so Schulleiter Dirk Willebrand. Ein Augenmerk soll vor allem erneut auf Zupfinstrumente wie Gitarre und Mandoline gelegt werden, der durch das Kirchhellener Zupforchester, das Musikschulleiter Ingo Brzoska dirigiert, gewissermaßen etablierte Kirchhellener Spezialität ist.

Langjährige und mit gut zehn Jahren älteste Kooperationspartnerin der Stiftung ist die Orchesterklasse am Heinrich-Heine-Gymnasium. „Von etwa 1000 Schülerinnen und Schülern sind etwa 250 in diversen Ensembles von Chören bis zum Orchester aktiv“, sagt Tobias Mattheis. Gerade auch die Kooperation mit der Musikschule sorge für den Nachwuchs im Instrumentalbereich. So steht das HHG für eine Verzahnung von regulärem Musikunterricht und den Angeboten der Musikschule. Der Bestand an Leihinstrumenten, dem der Betrag der Grasedieck-Stiftung zugutekomme, ermögliche auch die sogenannte Schnupperphase für Schüler, ohne dass deren Eltern sofort eigene Instrumente kaufen müssten, sagt Jürgen Slak, mit Ingo Brzosak Leiter der Musikschule.

Mit der Janusz-Korczak-Gesamtschule nimmt nun eine dritte Schule an der Musikkooperation mit der Stiftung teil. Damit intensiviert die Schule an der Horster Straße, die auch Teil des Talentschulenprogramms des Landes ist, neben dem traditionell starken Bereich der Bildenden Kunst, nun ihren Musikbereich. „Da ist die Möglichkeit zum Kennenlernen der Instrumente und guter Einzelunterricht besonders wichtig“, so Schulleiter René Heuwieser. Und für die Stiftungsgründer Christa und Dieter Grasedieck passen alle Modelle zur Förderstrategie, die möglichst immer die Aspekte Wissensvermittlung, Schulung der Motorik und Gruppenarbeit abdecken soll. „Das wird bei der Orchesterarbeit an allen drei Schulen erfüllt“, so Dieter Grasedieck.

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