Kurzporträt


horst_titel1Die Janusz-Korczak-Gesamtschule Bottrop wurde 1986 als sechszügige und erste Gesamtschule in Bottrop gegründet.
1990 erhielt sie den Namen Janusz-Korczak-Gesamtschule. Janusz Korczak ist allen am Schulleben Beteiligten als Namensgeber ein Leitbild, das die tägliche pädagogische Arbeit bestimmt.

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Die Jahrgänge 5 und 6 sind am Standort Beckstraße untergebracht, die übrigen Jahrgänge lernen im Gebäude Horster Straße.

Insgesamt besuchen 845 Schülerinnen und Schüler die Schule. 80 Lehrerinnen und Lehrer, zwei Sozialpädagoginnen, zwei Sekretärinnen, zwei Hausmeister arbeiten in ihr.

 

 

 


Der Übergang von der Grundschule

Den Übergang von der Grundschule gestaltet die Janusz-Korczak-Gesamtschule im Sinne eines Neuanfangs pädagogisch. Dazu werden die Klassen des 5. und 6. Jahrgangs in der Regel von zwei Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern betreut.
Jedes Kind wird von ihnen intensiv beobachtet und unterstützt. Der gesamte Unter­richt wird von einem kleinen Lehrerteam erteilt. In den Klassen 5 und 6 findet fast ausschließlich gemeinsamer Unterricht im Klassenverband statt. Feste Beziehungen untereinander und zu den Lehrerinnen und Lehrern entwickeln sich.

Die Leistungsfähigkeit und das individuelle Lerntempo von Schülerinnen und Schülern wird durch unterschiedliche Aufgabenstellungen berücksichtigt. Leistungsschwächen werden durch gezielten Förderunterricht ausgeglichen, Leistungsstärken durch individuelle Anforderungen gefördert.
Es gilt, alle Kinder individuell zu fördern oder zu fordern, damit sie ihre optimale Lernleistung entfalten können. Indi­viduelle Förderung bestimmt den Schulalltag.

guetesiegel_logoJede Schülerin, jeder Schüler durchläuft ein Diagnoseverfahren zur Feststellung des individuellen Lernstandes insbesondere im Bereich der Sprachkompetenz. Die anschließende Förderung erfolgt in gezielten Förderunterrrichten, aber auch in Arbeitsstunden oder in Gruppenarbeitsphasen des Kernunterrichts. Die Förde­rung des selbstständigen Lernens und Arbeitens der Schülerinnen und Schüler hat in den Ar­beitsstunden einen besonderen Platz. Hier können Schülerinnen und Schüler das im Unterricht Erarbeitete üben und vertiefen.

Die Arbeitsgemeinschaften helfen, zusätzliche Lernmöglich­keiten zu schaffen, Interessen und Neigungen zu wecken und zu vertiefen, die im traditionel­len Unterricht nicht berücksichtigt werden können.


Die Janusz-Korczak-Gesamtschule hat im Jahr 2008 das „Gütesiegel Individuelle Förderung“ vom Schulmi­nisterium verliehen bekommen



Teamschule


Schülerinnen und Schüler der Janusz-Korczak-Gesamtschule sollen im Rahmen der Bildungs- und Erziehungsarbeit auch zur Teamfähigkeit erzogen werden. Dazu ist die Schule in Teams organisiert, die die pädagogische Arbeit eines Jahrgangs gestalten, die Qualität und Weiterentwicklung aller Unterrichtsarbeit sichern. Die Lehrerteams dienen als Vorbild für die Teamarbeit von Schülerinnen und Schülern. Im Unterricht werden Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise auf die Zusammenarbeit im Team vorbereitet. Soziale Lernprozesse bilden einen wichtigen Aspekt beim Erwerb aller Kenntnisse und Fähigkeiten, die durch die Lehrpläne vorgegeben sind.

Ergänzend seien einige der derzeitigen Arbeitsschwerpunkte genannt, ohne näher auf sie einzugehen:

  • Mädchen- und Jungenförderung

  • Lebensplanung und Berufsorientierung (Teilnahme an „Mädchen wählen Technik“ und „Zukunft fördern“)

  • Sprachförderung in allen Fächern

  • Kontakte zu Schulen in Europa (Teilnahme am Comenius-Projekt der EU)

  • Förderung des Umweltbewusstseins (Agenda 21-Schule)

  • Schüler-Streitschlichtung

 

Eltern und Schule


Die Janusz-Korczak-Gesamtschule legt im Rahmen der individuellen Förderung eines jeden Kindes sehr viel Wert auf das Zusammenwirken mit den Erziehungsberechtigten.
Grundlage einer derartigen engen Kooperation ist der ständige Informationsaustausch zwischen Erziehungsberechtigten und Lehrkräften in regelmäßigen Gesprächen. Eltern und Lehrkräfte müssen sich dabei gegenseitig informieren, geeignete Maßnahmen zum Wohle des Kindes beraten und diesbezügliche Absprachen treffen.
Von großer Bedeutung ist aber auch die Mitwirkung von Eltern in der Gestaltung des Schullebens. Durch die Mitarbeit in den schulischen Gremien und Arbeitskreisen können Erziehungsberechtigte die Entwicklung der Schule mitgestalten und Einfluss nehmen auf die Bildungs- und Erziehungsarbeit der in der Schule tätigen Lehrkräfte.

Folgende Entwicklungsschwerpunkte werden zur Zeit in der Schule bearbeitet:

  • Entwicklung zur Teamschule
  • Weiterentwicklung des Unterrichts im Bereich des Kooperativen Lernens
  • Sprachförderung mit Schwerpunkt in 5/6

 

Folgende Arbeitsschwerpunkte gehören zum Profil der Schule


agenda21Die regelmäßig im Jahresablauf wiederkehrende Projekte, wie die „Janusz – Korczak – Projekte“ in allen

Jahrgängen, in der Abteilung 5/6 sind es „Natur erleben“ und „Partnerschaft“, in der Abteilung 7/8

beginnt es mit dem „Sehnsuchtsprojekt“ zur Drogenprävention, dem

„Sexualitätsprojekt“ und zum Abschluss der Einstieg in die Berufswahlorientierung durch das „Lebensplanungsprojekt“,

das im 9/10 Jahrgang durch das Betriebspraktikum fortgesetzt wirdworkshop00_1

und sich bis in die Oberstufe durch weitere Inhalte zur Lebensplanung und Praktika fortsetzt.

 





Schon vor vielen Jahren haben wir die Schülerstreitschlichtung

in unser Schulprogramm aufgenommen. Jedes Jahr werden in diesem Kontext Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrgangs Konfliktlösestrategien vermittelt. Wir erhalten dadurch vor allen in den Jahrgängen 5 und 6 aktive Entlastung bei der Klärung von Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern. Im 8. Jahrgang bilden wir Schülerinnen und Schüler über ein Jahr lang zu Streitschlichtern aus.

Das Trainingsraumprogramm

lässt uns den Unterricht deutlich störungsfreier gestalten und hilft, eine positivere Klassenatmosphäre zu schaffen. Eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern verändern durch dieses Programm nach und nach ihr Verhalten im Unterricht. Die beiden letztgenannten Programme sind auf Grund ihrer Erfolge mittlerweile von vielen anderen Schulen übernommen worden.


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Im Bereich der Mädchenförderung

haben wir seit vielen Jahren einen Schwerpunkt gesetzt. Bespiele sind die Einrichtung von

Mädchenkursen im Wahlpflichtunterricht der Fächer Naturwissenschaften, Technik und Informatik, in

den Jahrgängen 7 und 8 verzichten wir auf die Koedukation im Sportunterricht, bei den

Arbeitsgemeinschaften gibt es Kurse nur für Mädchen. Wir verfügen über einen Mädchenraum.



Wir erweitern diesen Bereich nach und nach auch in Richtung der Jungenförderung.

So gibt es mittlerweile auch einen Jungenraum.jungenraum115_08_kl








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Wir alle haben uns schon viele Male über die hervorragenden Musical-, Kunst- und Musikproduktionen

unserer Schülerinnen und Schüler freuen können.

So findet jährlich eine Kunstausstellung statt,


am letzten Donnerstag im Januar wird von Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrerinnen und Lehrer

ein Kulturabend im Pädagogischen Zentrum der Schule veranstaltet
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Wir verfügen über eine gute Mediothek mit Büchern, Zeitschriften, Computerprogrammen u.v.a., um die uns viele Schulen beneiden.mediothek125_05_kl












euro90_neu1Wir sind eine Schule auf dem Weg nach Europa. Dieses wird durch Schulpartnerschaften und den Austausch mit vielen europäischen Ländern deutlich. In diesem Rahmen nehmen wir teil an Comenius- und Sokratesprogrammen. Zurzeit kooperieren wir im Rahmen eine Comeniusprojektes mit Schulen in Lettland und Tschechien.



Wir nehmen mit Erfolg am Projekt  BUS – Klasse (Betrieb und Schule) teil, das ebenfalls zum Förderprogramm der Bezirksregierung gehört.

Innerhalb der BUS - Klasse arbeiten die Schüler/innen an 2 Tagen in der Woche in Praktikumsbetrieben und an 3 Tagen in der Woche findet

Schulunterricht statt.